| Taue, gebändigt... |
Die Uferpromenade hatte es mir angetan, besonders das bunte Fischerboot.
| An der Uferpromenade |
| Noch einmal weil's so schön ist |
Das Flugzeugunglück ist furchtbar. In welcher Welt leben wir, in der Menschen ihre Krankschreibung wegwerfen, um sich weiterhin in Stresssituatioen zu begeben. Wie kommen sie zu solchen Entscheidungen? Die Betriebs- und oder Volkswirtschaftliche Rechnerei hat weder Moral noch noch kennt sie Wertschätzung von Menschen. Und alles wird einer individuellen Schwäche zugeschrieben.
Auf dem Rad geht es mir fast immer gut. Die gleichmäßige Bewegung bringt mich voran. Mich trieb heute nichts, bis nach Porto war es nicht weit. (jetzt wird es im Nebenzimmer italienisch...hoffentlich kommt nicht noch was aus dem Tannhäuser). Die N 109 ist ein unendlich langes Straßendorf, mit ein paar Leerstellen dazwischen. Eine Abwechslung bringen kleine Nebenstraßen. Sie entpuppten sich als Trainingsprogramm für radelnde Rentner. Zum Warm werden war ich bereits auf 112 Meter gestrampelt. Die Nebenstraßen hatten ihre Asphaltdecken zwischen 48 und 102 m gelegt. Auf ihnen schaukelte ich mich nach Porto. Bis dahin hatte ich auf diese Weise rd. 420 Höhenmeter geschafft. Ein wunderbares Training für meine nächste Strecke auf ca. 1000 m.
| Frühjahrssurfer |
Kurz vor Porte stellte sich die Frage nach der Querung des Rio Douros. In meiner Unbefangenheit hatte ich auf der Karte Übersehen, das die angepeilte Brücke eine Autobahn ist. Vor dem blauen Zeichen "Beginn der Autobahn" musste ich am Rand halten. Da wäre ein Hinweis weiter hinten hilfreich gewesen. Also vorsichtig auf dem Seitenstreifen zurück. Später halfen mir ortskundige Männer auf den richtigen Weg. Sie hatten auch für den Sonnenschein gesorgt, der sich bis zum Abend hin hielt.
| Ponte de D. Luis I. |
Ihr Hinweis, die Straße am Ufer der Douros zu nehmen war prima. Angler fischten nach dem Samstagsfisch, Jogger stärkten ihre Körper und Mountenbiker fuhren aus der Stadt. Vila Nova de Gaia, wo die Portweine lagern, schenkte mir einen ersten Eindruck. Über die Ponte de D. Luis I, eine elegante Stahlkonstruktion, von starken Männerarmen warm vernietet, erreichte ich Porto.
Porto ist nicht für Radfahrer/innen gemacht. Die Stadt eilt steil dem Himmel entgegen. Mein Hotel fand ich unkompliziert. Rad gut untergebracht, kleines Zimmer mit Blick zum Himmel. Das gute Wetter animierte mich zum Kurzarmhemd. Die "dicken" Sachen konnten endlich gewaschen werden. Bei der Polizei suchten sie mir dann den Waschsalon aus dem Internet. Die Polizistin betonte drei Mal, dass ich dort selber waschen müsste, meine Wäsche würde nicht gewaschen werden. Das sind noch Zustände.
| Mit neuem Pulli |
Mir gefällt die Stadt auf Anhieb gut, besser als Lisboa!
Strecke heute: 32,28 km, die restl. Daten habe ich verbaselt.
Ges. Strecke: 636,29 km (772,07)
| Azulejos aus dem Bahnhof Sao Bento |
| es gibt sie auch in bunt und natürlich dürfen Schlachtszenen nicht fehlen |
| Die Gebende |
| Wo die Portweinfässer lagern |
Wie gut, dass du jetzt in Porto bist und der neue Pulli reißt ja alles raus, du bist kaum wieder zu erkennen.
AntwortenLöschenAuch uns hat Porto besser gefallen..
Ach, und wie schoen deine Fotos sind.
Die Brücke, die Porto so einmalig macht und der Duoro. Wir haben am
Bahnhof Trindade, gleich gegenüber im gleichnamigen Hotel gewohnt. Sagt dir sicher nichts, ist egal. Am Rathaus kamem wir fast täglich vorbei. Es stimmt, für Radfahrer eignen sich die Strassen nicht. Das Laufen wird dir gut tun, ein wenig im Schlenderschritt. So kommst du in alle Winkel.
Der Bahnhof Sao Bento ist besonders sehenswert. Hast du vielleicht schon entdeckt. Die Erlebnisse in Porto werden dir die nötige Kraft geben zum Weiterfahren. Wenn es soweit ist, drücken wir die Daumen für dauerhaft besseres Wetter. Der Osterhase hat bei Sonnenschein schließlich auch mehr Freude.
So, nun wünschen wir dir eine erholsr Nachtruhe. L. G. P u. H
Geschafft !!
AntwortenLöschenIch bin es, dein 1.000ster Besucher und heiße Peter.