| Markthalle auf der Altstadtseite |
Leider gibt es nur wunderbare Fisch-, Fleisch und Gemüsestände.
| Neue Stadt |
richtungen ...
Mein Plan für heute sieht den Kauf von Bremsbelägen und den Besuch des Guggenheim-Museums vor. Infos zu Bremsbelägen bekomme ich in der "Turiinfo". Zuerst aber schnell noch den Kaffee. An der Ecke eine kleine Bar. Rauchend stehen ältere Männer davor. Erst will ich nicht hinein gehen, dann bin ich drin. Lauter Männer, einige mit Gehstock. Mit kräftigem Zug aber zittriger Hand werden hier schon die ersten Schnäpse gezogen. Man kennt sich und wer reinkommt wird begrüßt. Der Wirt ist bemüht, mir mein Frühstück Milchkaffee und Keks so angenehm wie möglich zu machen. Eine junge Frau, hilft beim Übersetzen. Eine alte Frau kommt hereingehinkt. Sie ist bekannt. Furchtbar, wie viele Menschen mit unvollständigem Gebiss durch die Gegend laufen. Was sie sagt kann ich schon deshalb nicht zu verstehen aber wir verhalten uns nett. Der Wirt rührt ihr rühend zugewandt ihr Getränk zurecht.
| Richtung Gebirge |
In der "Turizentrale" kann man mir zwei Bikeläden nennen, leider haben sie die benötigten Beläge nicht. Jedoch komme ich mit einem Mechaniker ins Gespräch. Ich erzähle von meiner Route. Auf der eben erworbenen Karte zeige ich ihm meinen geplanten Weg. Er rät ab. Ein ständiges up and down, meint er, man komme nicht voran. Als ich ihm sage welche Strecken ich bisher befahren habe, klopft er mir anerkennend auf die Schulter. Er rät die Bundesstraße noch ein Stück zu fahren und dann erst auf die Küstenstraße abzubiegen. Das Gebirge habe weiter im Osten seine Schroffheit abgelegt und man könne leichter fahren.
Und nun das Guggenheim-Museum. Ein beeindruckender Bau. Hier herrscht das Runde vor. Die
| Guggenheim-Museum |
Vor dem Museum flog stechender Geruch durch die Luft. Über einer Häuserzeile stiegen schwarze Rauchschwaden auf. Hinter der Häuserzeile war eine eingerüstetes Haus in Brand geraten. Flammen schlugen über die Brüstung und der Wind wirbelte dick schwarze Schwaden über die umliegenden Dächer.
Bei Abdichtungsarbeiten mit Bitumen und Brenner hatte Ramon Huerte Morenos, der Hilfsarbeiter Pech. Er war mit der heftigen Flamme seines Brenners an einen Haufen Kunststoffreste, die in einer Ecke gelagert waren, gekommen. Sie fingen gleich Feuer. Sein Vorarbeiter Javier Fernandes Vallino versuchte mit dem vorhandenen Wasser zu löschen. Doch die Flammen waren durch den Wind, der durch die offene Baustelle, wie durch einen Kamin zog, derart angefacht worden, dass seine Versuche misslangen. Ehe die Feuerwehr eintraf, brannte der obere Teil der Brüstung bereits heftig. Hilfsarbeiter und Vorarbeiter hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Sicherheit bringen können.
Die Fachleute von der Feuerwehr hatten mit schneller Hand bald alles unter Kontrolle und die Bewohner der umliegenden Häuser konnten aufatmen.Nach dieser Beobachtung blieb ich in der nächsten Kneipe hängen und bestellte die Platte des Tages:
| Altstadt |
| Altstadtansichten, beide re. von "meinem" Balkon |
Lieber Rüdi,
AntwortenLöschenleider hatte ich mir keine Benachrichtigung auf Deinen Blog gelegt. Deshalb bekommst Du jetzt erst Post von mir.
Whow - wirklich beeindruckend, was hier zu lesen und zu sehen ist.
Lasss Dich nicht stressen, der Weg ist das Ziel. Deine Beobachtungen zu Land und Leuten sind wesentlich wichtiger als Deine tägliche Km-Strecke (;-))
Seit Deiner Abfahrt war ich schon 2x in Breslau..... so lange bist Du schon unterwegs.
Viele liebe Grüße, auch von Fritz
Karin
Oh - die Arbeiten von Anselm Kiefer hätte ich so gern gesehen. Leider habe ich noch nie vor einem Original von ihm gestanden.
AntwortenLöschenUnd dann wieder ein Feuer, Rüdiger.
Aber auch Zeit für einen Bummel durch die Altstadt - schöne Fotos von den Häusern dort hast du gemacht.
Und dein Mittagsmahl sieht echt verlockend aus ...
Gutes Weiterradeln ...