| Landstraße D 652 |
Irgendwann bin ich von der D 652 Richtung Meer abgebogen. Irgendein "Plage..." Die ca. 4 km langen Sackgasse endete mit einem riesigen Parkplatz. Was muss hier im Sommer los sein. Jetzt lagen die Parkplatzwächter noch in ihren Betten und die Fritten- und Eisbuden dachten so langsam ans Aufwachen.
Der Strand hatte trotzdem Besucher. Eine Schar Kinder lernten Surfen. Sie hatten rote Westen an, damit der Lehrer sie auch nicht verliert. Die Eltern schauten zu. Ein paar Strandläufer/innen und frühe Sonnenanbeter/innen sind auch unterwegs.
Ich sitze am Dünenrand im feinen Sand und lasse die Seele baumeln. Kein Wölkchen trübt des Himmels blau. Rechts und links so weit das Auge reicht Düne und feiner Sand. Eine lichte Briese weht, bei der Sonne eher angenehm. Das Meer bietet ein schönes Schauspiel. Heute kommt es mir wuchtig, wirblig, weich und weit vor.
Ob sie einen Ausflug hierher gemacht haben? Auf dem Weg zum Rad kommen mir junge Burschen mit Surfbrettern unter dem Arm entgegen. Mich freut es, wenn Menschen lustvoll ihrem Sport nachgehen.
Auf der Straße fährt es sich gut. Inzwischen habe ich mitbekommen, dass es parallel zur Straße den Atlantikradweg gibt. Man muss nur den Zeichen folgen und schon ist man hoch im Norden. Er schlängelt sich abseits der Straße durch die unendlichen Pinienwälder und ist einfach zu befahren. Glatt seltene kleine Steigungen, zu dieser Jahreszeit kaum Gegenverkehr.
| Atlanticradweg |
| Am Radweg |
Nach dem ich ihm durch die geöffnete Seitenscheibe klar gemacht hatte was ich wollte, stieg er aus und beschrieb mir mehrfach mit unterschiedlichen Worten den Weg. Er nahm sich Zeit und gab sich Mühe, mir verständlich zu machen wo es lang geht. Ich fand den Weg.
| Mimizan |
Irgendwann wollte ich untergehende Sonne satt haben und fuhr zum Strand von Mimizan. Die Idee hatten noch Andere. Leider war er dann nicht so sensationell aber er war trotzdem schön.
Gefahren: 71,6 km; Zeit: 4:22 h; Unterwegs: 7:41 h; (1904,97 km)
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