Samstag, 4. April 2015

Ostergrüße

Allen Freundinnen, Freunden, Leserinnen und Lesern wünsche ich ein schönes Osterfest, ganz besonders aber meiner Frau Sabine. Sie hat die Großzügigkeit meinen Splenn zu dulden und zu unterstützen. Ich danke dir und wünsche dir, dass du die Festtage ebenso gut über die Runden bringst wie ich. Wir schaffen das.

Wie gesagt, heute habe ich mir wieder eine "Fremdfahrt" gegönnt. Mit dem Bus bis Xixon/Gijon. Da musste ich früh Aufstehen. Es klappte alles gut, selbst mein unverpacktes Rad wurde transportiert.

Die Nacht war noch nicht aufgelöst, kaum Schattenwurf auf dem Bahnhof. Ein Mann mit einem Schild am Hemd. Der Meister des Bahnhofs am diesem Morgen. Er half mir später auch das unverpackte Rad zu verstauen. Wir kamen ins Gespräch. Seine Tochter 22 Jahre,arbeitet in London. Er sieht sie selten. Skype  und dieses kleine Telefon, was vielmehr kann, wenn man es kann, siid die Verbindungen zu ihr. Ich sah ihm an wie sehr er seine Tochter mochte und unter ihrer Abwesenheit litt. Wir nahmen uns kurz in den Arm, ein schöner Moment. Ich kann mir seinen Schmerz gut vorstellen.

Der Bus schob sich noch so manche Steigung hoch und wieder runter. Ich hätte also heftig strampeln müssen. Die Landschaft erinnert oberflächlich betrachtet an weite Täler im Fichtelgebirge. Kühe auf den Weiden, Wälder wieder kleine Dörfer. Die Wälder sind nicht so dicht und der hohe Tann fehlt völlig aber so ein bisschen....
Xixon mit Universität im Mittelpunkt
Nach vier Stunden war ich angekommen. Leider lasse ich mich immer noch von manchen Situationen stressen un vergaß promt meine Helm. Immer hatte ich an meine Lenkertasche geschnallt. Da baumelt sie manchmal  ungeschickt rum. Deswegen war er heute unangeschnallt, also....
Es gint in Portugal und Spanien eine Sportkette "Decatlon." Die haben auch eine Radabteilung. Bei Xixon gab einen Laden. Bin ich also erst einmal hin. Weil ich nach Bremsbelegen fragen
So sehe ich inzwischen aus
ganz krumm vom Radeln
wollte, wartete in der Werkstattabteilung. Der junge Mann versuchte eins dieser Sicherungen von den Fußballschuhen zu entfernen. An der Kasse klappte das nicht. Na ja, jedenfalls erbrach sich die Sicherungskapsel über seine Finger und den Sportschuh. Er war nicht begeistert. Naheliegend suchte er aus dem Sortiment ein anderes Paar und machte den Kunden glücklich. Ich hatte gut 15 Min gewartet, um zu erfahren, dass meine Bremsbelege nicht geführt werden. Manchmal ist es quatsch 180 gr beim Gepäck zu sparen.

Den Weg aus der Stadt fand ich gut und befuhr bald die Küstenstraße N 632. Wie so oft handelt es sich hier nicht um eine Ostseeküste. Die Straße folgt in gut 180 Metern dem natürlichen Verlauf der geographischen Verhältnisse. Also wieder rauf und runter. Nach meinem Training ging ich die "Sache" gelassen. Die Route schlängelt sich durch Feld und Wald. Manchmal sieht man das Meer, manchmal weite Wiesen. Besonders schön sind immer wieder die

Abschnitte mit Bächen, die sich ihren Weg zum Meer bahnen.
Eukalyphtuswäldchen

 Gegen 17 Uhr war ich am Ziel. Das kleine Hotel ist eine Kneipe  mit Zimmern. Viel Einheimische sitzen und schauen Fußball.

Geradelt: 42 km; 3:32 h;

Gesamt 880,1 km      (1292,5 km)



Rio Villavicios
Villaviciosa


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